Wir können Gesundheit

Ein Ort der Zuversicht

Vestische Caritas-Kliniken GmbH am 05.02.19

Mit 85.000 Euro unterstützt die Gert und Susanna Mayer Stiftung den Umbau eines Wohnhauses an der Herdieckstraße in ein neues Elternhaus.

Im Elternhaus der Kinderonkologie können die Familien von Patienten der Tigerstation während des Aufenthaltes wohnen. Hier finden Sie einen Rückzugs- und Erholungsort in der anstrengenden Zeit, aber auch ein zeitweises Zuhause, wenn die Anreise von zu Hause in die Klinik sonst zu weit wäre.

Das ursprüngliche Elternhaus muss nun umziehen, um Platz zu schaffen für die dringend notwendigen Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Der neue Standort für das Elternhaus ist ein Wohnhaus an der Herdickstraße 7b, das die Klinik im vergangenen Jahr kaufen konnte. Hier entstehen nun Appartements für drei bis vier Familien mit eigenen Bädern und gemeinsam genutzter Küche und Wohnzimmer. „An diesem Ort sollen die Eltern etwas Ruhe und Erholung finden, aber auch andere Familienmitglieder wie beispielsweise Geschwister brauchen einen Ort, an dem Sie etwas loslassen können. Deshalb gibt es im Elternhaus ein Wohnzimmer und eine Küche, Spiele und CDs und alles, was man braucht, um sich die Zeit zu vertreiben“ erklärt Gisela Stöver te Kaat vom Sozialmarketing: „Außerdem treffen hier die Eltern krebskranker Kinder außerhalb der Station zusammen – auch das ist wichtig, um sich miteinander auszutauschen, sich gegenseitig Mut zu machen und zu sehen: Es geht immer weiter!“

Das Haus an der Herdickstraße 7b war bei Übernahme durch die Klinik in einem schlechten Zustand. Um den maroden Bau für die Nutzung als Elternhaus auf Vordermann zu bringen, bekommt die Klinik nun kräftige Unterstützung von der Gert und Susanna Mayer Stiftung: 85.000 Euro schießt die Stiftung zu, um aus dem Haus einen „Ort der Zuversicht“ zu machen. Die Stiftung mit Sitz in Wuppertal fördert gezielt Projekte im Bereich der Kinderkrebsmedizin. „Wir freuen uns so sehr, dass wir diese großzügige Unterstützung erhalten“, sagt Gisela Stöver te Kaat: „Das Elternhaus ist wichtig für die Patienten und ihre Familien – gleichzeitig haben wir in der Klinik große Platznot, so dass wir dringend handeln mussten. Die Gert und Susanna Mayer Stiftung nimmt uns mit ihrer Hilfe eine große Sorge!“ „Es soll ein Ort entstehen, an dem sich die Angehörigen der jungen onkologischen Patienten wohlfühlen können. So haben betroffene Familien zumindest eine Sorge weniger und müssen sich beispielsweise nicht noch um die eigene Unterbringung während der stationären Behandlung ihres Kindes kümmern“, sagt Dr. Eva-Maria Rief, Geschäftsführerin der Gert und Susanna Mayer Stiftung. Die Arbeiten am neuen Elternhaus sind bereits im vollen Gange.

Zur Gert und Susanna Mayer Stiftung:

Die Gert und Susanna Mayer Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde im Januar 2016 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Wuppertal anerkannt, um dem letzten Willen von Gert Mayer, langjähriger Firmenlenker des Wuppertaler Automobilzulieferers WKW.automotive, zu entsprechen. Mit den Erträgen des eingebrachten Unternehmens setzt sich die Stiftung dafür ein, die Heilungschancen von an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen zu erhöhen, die Versorgung von Menschen mit einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter zu optimieren und die Sorgen von Krebspatienten und ihren Angehörigen zu vermindern. In diesem Zusammenhang verwirklicht die Stiftung eigene Projekte und unterstützt einschlägige Organisationen und Einrichtungen sowie Einzelpersonen.

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