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Experten informierten zur Programmierung moderner Herzschrittmachersysteme

St. Elisabeth Gruppe GmbH am 12. März 2026

Die optimale Einstellung moderner Herzschrittmacher und die sorgfältige Nachsorge standen im Mittelpunkt der Fachveranstaltung „Workshop Advanced Programming – Interaktives Seminar zur Schrittmacherprogrammierung“, die am 11. März 2026 im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Dabei ging es insbesondere darum, wie die unterschiedlichen Systeme individuell angepasst und langfristig zuverlässig überwacht werden können.

Prof. Dr. Christian Ukena (2. v. r.), Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, informierte gemeinsam mit weiteren Experten der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie rund um die Programmierung von Herzschrittmachern.

Herzschrittmacher kommen zum Einsatz, wenn das Herz zu langsam oder unregelmäßig schlägt. Moderne Systeme können heute sehr individuell an die Bedürfnisse eines Patienten angepasst werden. In den vergangenen Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten deutlich erweitert: So gibt es neben den klassischen Schrittmachersystemen mit Elektroden – also Geräten, die über feine Kabel mit dem Herzen verbunden sind – inzwischen sehr kleine, kabellose Geräte, die direkt im Herzen eingesetzt werden und ohne herkömmliche Elektroden auskommen.

„Moderne Schrittmachersysteme eröffnen heute eine Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Technik, sondern ihre sorgfältige Anwendung. Sowohl kabellose Systeme als auch klassische Geräte mit Elektroden müssen individuell eingestellt und regelmäßig überprüft werden, damit sie den Patienten zuverlässig unterstützen“, erklärt Prof. Dr. Christian Ukena, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.

Wie anspruchsvoll diese Feinabstimmung ist, konnten die Teilnehmer im praktischen Teil der Veranstaltung selbst nachvollziehen: In einer Hands-on-Session programmierten sie unterschiedliche Übungsgeräte. Die Veranstaltung bot damit nicht nur theoretische Einblicke, sondern auch die Möglichkeit, Abläufe aus der täglichen Praxis anschaulich zu vertiefen und sich kollegial auszutauschen.

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