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Department für Pflegewissenschaft der Uni Witten/Herdecke stärkt die Zusammenarbeit mit der Praxis

Netzwerk der Kooperationseinrichtungen des Departments für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke wächst, Kooperationen sollen weiter ausgebaut werden.

Universität Witten/Herdecke am 07.06.21

Die Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Gesundheitswesens stellt für die Arbeit des Departments für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UW/H) einen integralen Bestandteil dar. Kooperationen werden hierbei zum Zweck der gemeinsamen Forschung, aber auch der Ausbildung von Studierenden der Pflegewissenschaft und Community Health Nursing eingegangen. Deshalb wurde das Netzwerk „Pflegepraxis und –forschung“ neu gegründet. Neben bereits langjährig bestehenden Ko-operationen konnte das Netzwerk nun um neue Kooperationspartner er-weitert werden. Das Department für Pflegewissenschaft beabsichtigt dar-über hinaus, das Netzwerk um weitere Kooperationen zu ergänzen, um die Akademisierung von Pflegefachpersonen stärker voran zu treiben, die in der pflegerischen Praxis arbeiten.

Neue Kooperationspartner sind das ev. Altenheim Lohmar / ev. Altenheim Wahlscheid, das Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf, das Universitätskrankenhaus Frankfurt am Main und das Klinikum Dortmund.

Als langjährige Kooperationspartner arbeitet das Department für Pflegewissenschaft weiterhin mit dem Bergmannsheil Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bochum, der Diakonie Düsseldorf, dem Klinikum Lüdenscheid, dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) Zentrum für Forensische Psychiatrie (ZFP) Lippstadt und der DRK-Schwesternschaft Bonn zusammen.

Praktikumsplätze, Praxiserfahrung und Karriereentwicklung

Die Kooperationen stellen den Studierenden der Masterstudiengänge Pflege-wissenschaft und Community Health Nursing Praktikumsplätze zur Verfügung. Hier können Sie zum Beispiel eigene Praxisentwicklungsprojekte durchführen, aber auch die Möglichkeit nutzen, eigene Mitarbeitende zum Masterstudium in das Department für Pflegewissenschaft zu schicken, um ihnen eine Karriereentwicklung im eigenen Unternehmen zu ermöglichen und die Pflegewissenschaft dort zu verankern.

Der Pflegedirektor Stephan Deimel des Kooperationspartners LWL-ZFP Lippstadt begründet diese Entscheidung wie folgt: „Das LWL – ZFP Lippstadt kooperiert seit 20 Jahren mit der Universität Witten/Herdecke. Der Pflegedirektion ist es wichtig, Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft strukturiert durch akademisch ausgebildete Pflegefachpersonen in die Praxis und in den Stationsalltag einzubringen. Erweiterte und spezialisierte pflegerische Interventionen sowie evidenzbasierte Pflege in komplexen Pflegesituationen sollen im interdisziplinären Versorgungsprozess verankert werden. Ein weiteres Ziel ist, die Pflegeexpertinnen und Experten bei der direkten klinischen Versorgung und Betreuung von Patientinnen und Patienten und Unterstützung ihrer Angehörigen im Rahmen der Theorie – Praxis – Vernetzung einzusetzen.“

Informationen zum Kooperationsnetzwerk erhalten Interessierte auf folgender Website.

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