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Geschäftsführer mit Zugabe-Preis 2020 ausgezeichnet

Körber-Stiftung ehrt Dr. Bernd Krahl für den erfolgreichen Aufbau des Therapiezentrums

AMBULANTICUM GmbH & Co KG am 03.04.20

Dr. Bernd Krahl: Quelle: AMBULANTICUM

Dr. Bernd Krahl, Geschäftsführer des AMBULANTICUM® , ist mit dem Zugabe-Preis 2020 der Körber-Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit jeweils 60.000 Euro dotierte Preis ehrt jedes Jahr Gründerinnen und Gründer, die im Alter von über 60 Jahren ein Unternehmen aufgebaut und Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben. „Der Zugabe-Preis ist für mich eine große Ehre“, freut sich Preisträger Bernd Krahl. „Er ist Antrieb und Motivation zugleich, weiterhin neue Wege zu gehen.“

Therapiezentrum geht neue Wege

Neue Wege ging der heute 73-jährige Unternehmer auch, als er vor acht Jahren die AMBULANTICUM® GmbH gründete, ein ambulantes, interdisziplinäres Therapiezentrum. Die Zielgruppe: Kinder und Erwachsene, die mit erworbenen neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Querschnitt, Multipler Sklerose, Schädelhirntraumata oder Infantiler Zerebralparese leben und unter deren Folgen leiden. Ihnen soll die Therapie im AMBULANTICUM® Mobilität, Selbstbestimmung und Lebensqualität zurückzugeben und damit pflegende Angehörige zugleich entlasten.

Insolvenz mit Privatvermögen abgewendet

Den Impuls zur Gründung der Einrichtung mit Sitz in Herdecke gab Bernd Krahls eigene Krankengeschichte. Nach zwei schweren Hirninfarkten galt er als Schwerstpflegefall und „austherapiert“, kämpfte sich aber zurück ins Arbeits- und Sozialleben. „Diese eigenen Erfolge haben mich bestärkt, meine Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben, um möglichst vielen Betroffenen ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu ermöglichen“, so Krahl. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Geschäftsführerin Marion Schrimpf baute er das AMBULANTICUM® auf und glaubte fest an das Konzept. Als das Unternehmen anderthalb Jahre nach der Gründung vor der Insolvenz stand, investierten Bernd Krahl und Marion Schrimpf ihr Privatvermögen, um diese abzuwenden. Heute trägt das AMBULANTICUM® sich selbst .

Große Zukunftspläne

Auch für die weitere Zukunft hat der Träger des Zugabe-Preises große Pläne: „Ich wünsche mir, dass es zukünftig nicht nur das AMBULANTICUM® in Herdecke gibt. Mein Ziel ist es, dass Patienten mit einer erworbenen Erkrankung des ZNS in ganz Deutschland die Möglichkeit einer modernen, nachhaltigen und erfolgreichen neurologischen Nachsorge erhalten und unser Therapiekonzept als Regelversorgung anerkannt wird“, so Bernd Krahl.
Auf diesem Weg hilft die Auszeichnung der Körber-Stiftung sehr: „Eine weitere wichtige „Zugabe“ ist die Aufmerksamkeit, die das AMBULANTICUM® dank dieser Ehrung bekommt. Ich hoffe, dass wir unseren Ansatz vielen Betroffenen, aber auch Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und der Gesundheitsbranche näherbringen können.“
Weitere Informationen zum Zugabe-Preis und der Körber-Stiftung erhalten Sie hier:
www.koerber-stiftung.de

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